Der mobile Dieseltank als wichtige Versorgungsstation

Alle Arbeitsbereiche, in denen mobile Geräte mit Verbrennungsmotor zum Einsatz kommen, benötigen vor Ort einen ausreichend großen Treibstoffvorrat. Im Idealfall erfolgt die Betankung der Maschinen so unkompliziert wie möglich. Die einzige Alternative, die diese Voraussetzungen erfüllt, ist ein Dieseltank, der mobil ist. Diese Form der Treibstoffbevorratung vor Ort gewährleistet ein effizientes und vor allem sicheres Betanken. Vor allem im Bereich von unversiegelten Böden ist das sichere Umfüllen vom Tankbehälter in den Gerätetank unverzichtbar, um Schäden durch auslaufenden Treibstoff zu verhindern.

Der Einsatzbereich umfasst die unterschiedlichsten Baustellen im Baugewerbe und im Handwerk bis hin zum Einsatz in Forstbetrieben, um die im Rahmen der Waldbewirtschaftung betriebenen Geräte aufzutanken.

 

Die Zulassung für mobile Dieseltanks unter erleichterten Bedingungen

Im Normalfall gilt Dieseltreibstoff als Gefahrengut und Behältnisse mit Gefahrengut dürfen nur unter bestimmten Voraussetzungen transportiert werden. Dies gilt auch für jeden Tank, der als mobil gekennzeichnet ist. Da es sich vor allem bei dieser Form einer mobilen Tankanlage um eher kleinere Mengen handelt, gibt es unter Voraussetzung der Erfüllung bestimmter Anforderungen eine sogenannte Freistellung von den Beförderungsvorschriften laut ADR.

 

Bei Erfüllung der nachfolgenden Vorgaben ist die Zulassung als mobile Tankstelle unter vereinfachten Beförderungsbedingungen möglich:

- Der Transport steht in direktem Zusammenhang mit der Haupttätigkeit.

- Die beförderte Menge liegt unterhalb der 450-Liter-Grenze bei Transport im Pkw.

- Bei größeren Mengen beträgt die maximale Treibstoffmenge 1.000 Liter Diesel oder 333 Liter Benzin.

- Unter normalen Bedingungen ist ein Freiwerden des Inhaltes zuverlässig ausgeschlossen.

- Das Gebinde enthält keine gefährlichen Rückstände vor dem Befüllen mit dem Treibstoff.

- Für eine ausreichende Ladungssicherheit ist gesorgt.

- Der transportierte Treibstoff dient ausschließlich der Nutzung in vor Ort verwendeten Maschinen und Geräten.

 

Allgemeine gesetzliche Bestimmungen für den mobilen Dieseltank

Grundsätzlich sollte jeder Tank, unabhängig davon ob mobil oder fest montiert, einer regelmäßigen Prüfung unterzogen werden. Bei einem mobilen Dieseltank ist diese regelmäßige Untersuchung noch zwingender nötig. Trotzdem erfüllen viele Besitzer dieser Behältnisse diese Vorgabe nicht, die alle 2,5 bis fünf Jahre ab Herstellungsdatum für alle transportablen Container oder Tanks verpflichtend ist. Entfällt diese regelmäßige Überprüfung, zieht das Versäumnis eine empfindliche Geldbuße nach sich, wenn bei einer polizeilichen Kontrolle kein Nachweis zur durchgeführten Sicherheitsüberprüfung vorliegt. Diese Bußgelder bewegen sich im Bereich von mehr als 2.000 Euro. 

 

Verpflichtende Prüfung ausschließlich durch anerkannte Prüfstellen

Geregelt ist diese Verordnung durch das ADR (Accord europeen relatif au transport international des marchandises dangereuses par route) und die GGVSEB (Gefahrgutverordnung Straße, Eisenbahn und Binnenschifffahrt). Die Durchführung der Prüfungen übernimmt eine Inspektionsstelle für Großpackmittel. Diese muss von der Bundesanstalt für Materialprüfung und Materialforschung anerkannt und entsprechend zertifiziert sein.

Da es seitens des Gesetzes keine mobilen Dieseltankanlagen gibt, erfolgt die Zuordnung dieser mobilen Dieseltanks in eine der drei IBC-Kategorien (Großpackmittel). Dabei handelt es sich um metallene IBC, starre Kunststoff IBC oder Kombinations IBC, die durch ihre spezielle Bauform und ihre Ausführung für die Lagerung und den Transport unterschiedlichster Flüssigkeiten und von Schüttgut geeignet sich.

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