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Allein beim Duschen, Wäschewaschen und für die WC-Spülung verbraucht eine Person pro Tag im Durchschnitt 50 Liter Trinkwasser, während für die Zubereitung von Speisen und Getränken nur drei bis fünf Liter benötigt werden. Dabei ist Trinkwasser ein wertvoller Naturrohstoff, der weltweit immer knapper und teurer wird. Indem Trinkwasser vorzugsweise nur noch dort eingesetzt würde, wo es aus gesundheitlichen Gründen wirklich erforderlich wäre, ließe sich der Verbrauch drastisch senken.

Grauwasser recyceln über Abwassertank, Sammelgrube oder Abwasserzisterne

Beispiele für die sinnvolle Nutzung von Abwasser gibt es viele. So ist es vollkommen unerheblich. Ob das Wasser für die Toilettenspülung Trinkwasserqualität besitzt. Auch das Wasser, welches zum Rasensprengen verwendet wird, muss nicht unbedingt den strengen Richtlinien der Trinkwasserverordnung genügen. Stattdessen können Hausbesitzer, neben Regenwasser, auch sogenanntes Grauwasser benutzen. So wird gering belastetes Wasser bezeichnet, das beispielsweise beim Duschen, Baden oder Wäschewaschen entsteht. Dieses Wasser wird in einer Sammelgrube, einem Abwassertank oder einer Abwasserzisterne gesammelt und mittels hauseigner Recycling-Anlage zu sogenanntem Betriebswasser aufbereitet. Am Ende steht dieses Betriebswasser für Reinigungszwecke, für die Toilettenspülung oder zum Wäschewaschen zur Verfügung.

Funktionsweise von Grauwasser- & Abwasseranlagen

Die Europäische Norm 12056-1 beschreibt Grauwasser als gering verschmutztes, fäkalienfreies Abwasser. Grauwasseranlagen funktionieren wie kleine Klärwerke. Je nach Auslegung lassen sie sich sowohl in Einfamilien- als auch Mehrfamilienhäuser einbauen. Ob Abwassertank oder Betriebswasserbehälter: Es gibt sie in vielen verschiedenen Größen, zwischen 500 und 15.000 Liter Fassungsvermögen.

Nach dem Händewaschen oder Duschen wird das Abwasser in eine Sammelgrube, Abwasserzisterne oder in einen Abwassertank geleitet. In mehreren Schritten, ohne chemische Zusätze, wird es anschließend recycelt. Gelöste Stoffe, wie Seifen oder Öle, ungelöste Partikel, wie Flusen und Haare sowie Mikroorganismen, wie Keime und Bakterien werden über ein spezielles System herausgefiltert und als Betriebswasser gespeichert. Der Teil des Brauchwassers, der nicht verwertet werden kann, landet als Abwasser in der Kanalisation. Reicht die Betriebswassermenge nicht aus, speist das System automatisch Trinkwasser hinzu.

Bauliche Anforderungen

Weil für den Betrieb einer Brauchwasseranlage zwei getrennte Wasserkreisläufe, einer für Abwasser und einer für Trinkwasser, vorhanden sein müssen, lassen sich Systeme mit Sammelgrube oder Abwasserzisterne am besten in Neubauten realisieren. Im Zuge von Sanierungs- oder Modernisierungsarbeiten ist allerdings auch das Nachrüsten einer Grauwasseranlage zumeist problemlos möglich. Kleinstanlagen, bestehend aus Abwassertank, Filter und Pumpe, sind in aller Regel so kompakt, dass sie sich im Garten vergraben oder im Keller aufstellen lassen.

Jeder Hausbesitzer hat andere Vorstellungen und Befindlichkeiten. Während manche ausschließlich die Toilettenspülung mit Brauchwasser betreiben möchten, wollen andere auch die Waschmaschine mit recyceltem Wasser füllen. Dementsprechend variieren auch die Wassermengen, die bereitzustellen sind. Ob Neubau oder nachrüsten: Damit sich die Anlage am Ende auch rechnet, ist es ratsam, die Kalkulation, die Planung und die Installation von Experten begleiten zu lassen.

Fazit

Wie die Regenwassernutzung ist die Aufbereitung von Grauwasser zeitgemäß. Der Trinkwasserverbrauch in Gebäuden lässt sich durch professionell installierte Recycling Systeme nachweislich um bis zu 40 Prozent senken. Bauherren, die einen Abwassertank, eine Sammelgrube oder Abwasserzisterne mit den entsprechenden Aufbereitungssystemen in die Planung ihres Neubaus mit einbeziehen oder im Zuge von Sanierungsarbeiten nachrüsten, leisten nicht nur einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz. Infolge der Doppelnutzung des Wassers fallen auch weniger Trinkwasser- und Abwassergebühren an, was gerade in größeren Gebäuden oder in Hotels eine effektive Maßnahme zur Betriebskostenreduktion darstellt.

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Abwassertanks

Allein beim Duschen, Wäschewaschen und für die WC-Spülung verbraucht eine Person pro Tag im Durchschnitt 50 Liter Trinkwasser, während für die Zubereitung von Speisen und Getränken nur drei bis fünf Liter benötigt werden. Dabei ist Trinkwasser ein wertvoller Naturrohstoff, der weltweit immer knapper und teurer wird. Indem Trinkwasser vorzugsweise nur noch dort eingesetzt würde, wo es aus gesundheitlichen Gründen wirklich erforderlich wäre, ließe sich der Verbrauch drastisch senken.

Grauwasser recyceln über Abwassertank, Sammelgrube oder Abwasserzisterne

Beispiele für die sinnvolle Nutzung von Abwasser gibt es viele. So ist es vollkommen unerheblich. Ob das Wasser für die Toilettenspülung Trinkwasserqualität besitzt. Auch das Wasser, welches zum Rasensprengen verwendet wird, muss nicht unbedingt den strengen Richtlinien der Trinkwasserverordnung genügen. Stattdessen können Hausbesitzer, neben Regenwasser, auch sogenanntes Grauwasser benutzen. So wird gering belastetes Wasser bezeichnet, das beispielsweise beim Duschen, Baden oder Wäschewaschen entsteht. Dieses Wasser wird in einer Sammelgrube, einem Abwassertank oder einer Abwasserzisterne gesammelt und mittels hauseigner Recycling-Anlage zu sogenanntem Betriebswasser aufbereitet. Am Ende steht dieses Betriebswasser für Reinigungszwecke, für die Toilettenspülung oder zum Wäschewaschen zur Verfügung.

Funktionsweise von Grauwasser- & Abwasseranlagen

Die Europäische Norm 12056-1 beschreibt Grauwasser als gering verschmutztes, fäkalienfreies Abwasser. Grauwasseranlagen funktionieren wie kleine Klärwerke. Je nach Auslegung lassen sie sich sowohl in Einfamilien- als auch Mehrfamilienhäuser einbauen. Ob Abwassertank oder Betriebswasserbehälter: Es gibt sie in vielen verschiedenen Größen, zwischen 500 und 15.000 Liter Fassungsvermögen.

Nach dem Händewaschen oder Duschen wird das Abwasser in eine Sammelgrube, Abwasserzisterne oder in einen Abwassertank geleitet. In mehreren Schritten, ohne chemische Zusätze, wird es anschließend recycelt. Gelöste Stoffe, wie Seifen oder Öle, ungelöste Partikel, wie Flusen und Haare sowie Mikroorganismen, wie Keime und Bakterien werden über ein spezielles System herausgefiltert und als Betriebswasser gespeichert. Der Teil des Brauchwassers, der nicht verwertet werden kann, landet als Abwasser in der Kanalisation. Reicht die Betriebswassermenge nicht aus, speist das System automatisch Trinkwasser hinzu.

Bauliche Anforderungen

Weil für den Betrieb einer Brauchwasseranlage zwei getrennte Wasserkreisläufe, einer für Abwasser und einer für Trinkwasser, vorhanden sein müssen, lassen sich Systeme mit Sammelgrube oder Abwasserzisterne am besten in Neubauten realisieren. Im Zuge von Sanierungs- oder Modernisierungsarbeiten ist allerdings auch das Nachrüsten einer Grauwasseranlage zumeist problemlos möglich. Kleinstanlagen, bestehend aus Abwassertank, Filter und Pumpe, sind in aller Regel so kompakt, dass sie sich im Garten vergraben oder im Keller aufstellen lassen.

Jeder Hausbesitzer hat andere Vorstellungen und Befindlichkeiten. Während manche ausschließlich die Toilettenspülung mit Brauchwasser betreiben möchten, wollen andere auch die Waschmaschine mit recyceltem Wasser füllen. Dementsprechend variieren auch die Wassermengen, die bereitzustellen sind. Ob Neubau oder nachrüsten: Damit sich die Anlage am Ende auch rechnet, ist es ratsam, die Kalkulation, die Planung und die Installation von Experten begleiten zu lassen.

Fazit

Wie die Regenwassernutzung ist die Aufbereitung von Grauwasser zeitgemäß. Der Trinkwasserverbrauch in Gebäuden lässt sich durch professionell installierte Recycling Systeme nachweislich um bis zu 40 Prozent senken. Bauherren, die einen Abwassertank, eine Sammelgrube oder Abwasserzisterne mit den entsprechenden Aufbereitungssystemen in die Planung ihres Neubaus mit einbeziehen oder im Zuge von Sanierungsarbeiten nachrüsten, leisten nicht nur einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz. Infolge der Doppelnutzung des Wassers fallen auch weniger Trinkwasser- und Abwassergebühren an, was gerade in größeren Gebäuden oder in Hotels eine effektive Maßnahme zur Betriebskostenreduktion darstellt.

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